Gedanken

Überschrift dieser Seite mit dem Wortlaut: Was ist Freiheit?
dekoratives Element

Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen,

das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.“ (Nelson Mandela)

dekoratives Element
dekoratives Element

Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat ist ein Sklave.“ (Friedrich Nietzsche)

dekoratives Element

„Die Fähigkeit, das Wort »Nein« auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.“ (Nicolas Chamfort)

dekoratives Element

„Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht.“ (Rosa Luxemburg)

dekoratives Element

„Die Gedankenfreiheit ist die einzig wahre und die größte Freiheit, die der Mensch erreichen kann.“ (Maxim Gorki)

dekoratives Element

„Was du nicht freilässt, wird niemals wachsen. Gib den Menschen das Licht der Freiheit.

Das ist die einzige Bedingung des Wachstums.“ (Swami Vivekananda)

dekoratives Element

„Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten.“ (Jean-Jacques Rousseau)

dekoratives Element

„Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“ (Erich Fried)

dekoratives Element
Selbst gemaltes Bild in Acryl, fluoreszierend bei Dunkelheit, mit dem Titel: Flower of (Self-) Rape. Künstler: W's Matter!

Die Dinge, über die ich am meisten nachdenken muss, sind die Freiheit, die Welt, das System welches die Welt zu einem einzigen Gut, einer Ware gemacht hat und der Mensch. Ich halte nichts davon, etwas als die einzig richtige Wahrheit zu betrachten, wie kann man das denn auch? Wie könnte man sich in dieser Welt denn überhaupt über auch nur irgendetwas sicher sein, bevor man denn vorher nicht mit Sicherheit weiß, was diese Welt ist? Aus dem Grund habe ich mir über die Zeit, viele verschiedene Theorien ausgedacht und mich auch mit sehr vielen Dingen beschäftigt. Was mich aber am meisten beschäftigte, ist das System, welches die Welt an sich gerissen hat. Und um eins klar zu stellen, ich bin mir natürlich sehr wohl bewusst, dass sich schon ganz andere und bereits vor und seit langer Zeit Gedanken über all diese Themen machten, die mir ständig im Kopf umhergehen. Weswegen ich sehr wohl in Erwägung ziehe, dass viel wissendere, intelligentere Menschen als ich, sich dieses System als bestmögliche Variante von allen erdachten, welches ich bis vor kurzem als die absolute Gefangenschaft des Menschen betrachtete. Ich hab immer ein unheimliches Problem mit dem Geld gehabt. Als sehr kleines Kind schon, hatte ich immer das Gefühl, dass Geld irgendwie etwas sehr ungünstiges an sich hat, da es die schlechtesten Seiten in den Menschen zum Vorschein bringt. Sie geradezu dazu zwingt, ihre schlechtesten Seiten nach Außen zu kehren und die schlimmsten Taten für dieses Geld zustande zu bringen. Und das kann man ihnen nicht mal vorwerfen, denn jeder Mensch hat einen Freiheitsdrang. Und der Egoismus des Menschen liegt allein schon in seinem Selbsterhaltungstrieb begründet. Außerdem hab ich mich oft gefragt, mit welchem Recht sich andere Menschen heraus nehmen, über den Rest der Menschheit zu bestimmen und meinen zu wissen was das Beste für so viele von uns ist? Also selbst wenn dieses System das gerechteste und das wäre, was am Besten alles unter einen Hut brächte, stört mich daran immer noch, dass es den Menschen gar keine Wahl lässt. (Aber vielleicht gibt es auch dafür einen Grund?) Die Menschen werden in es hinein geboren, bzw. hinein erzogen und haben keine Wahl außerhalb, sondern nur innerhalb des Systems. Also hat der Mensch keine echte Wahl. Wenn man sich mal verschiedene Formulierungen der Definition für Sklaverei ansieht, dann ist das System in welches wir hinein geboren werden, genau diese. Ich hab es jedenfalls schon immer, als unglaubliche Gefangenschaft empfunden, unter der ich wirklich furchtbar leide. Da ich für mich, zumindest auf Dauer, nichts Befriedigendes in dieser Bereicherung und Anhäufen von Besitz, erkennen kann.

dekoratives Element

„Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.“ (Dalai Lama)

dekoratives Element

Irgendwann hab ich angefangen mich darüber zu wundern, warum wir uns alles erkaufen müssen, als hätten wir eine Schuld zu bezahlen. Es heißt ja sogar Schuldgeld. Und selbst wenn ich Momente habe, in denen ich das Gefühl habe, dass das alles schon seine Richtigkeit so hat, ist es wieder das Geld, weswegen ich dann doch wieder anfange an genau diesem zu zweifeln. Mal davon abgesehen, selbst wenn sich wirklich einwandfrei heraus stellen würde, dass das alles der bestmögliche, und doch irgendwie gerechteste Weg ist, hätte das alles doch nichts, das mir auf Dauer etwas geben würde. Natürlich würde es bestimmt interessant sein, so richtig Kohle zu haben. Hätte ich richtig viel Geld, so viel, dass ich mir über nichts Gedanken machen müsste und alles leisten könnte, würde ich wohl vor allem daran Spaß haben, dies mit anderen zu teilen, die es gebrauchen könnten. Die sich regelrecht erhoffen, jemand würde sie sehen und ihnen unter die Arme greifen, weil sie einfach in einer so ungünstigen Situation sind, dass sie allein niemals daraus kämen. Außerdem müsste wohl auch der, der die Welt von all dem befreien wollen würde, damit die Menschen wieder zu Selbstverwaltern werden oder zumindest die, die es wollen, erstmal maximal finanziellen Reichtum anhäufen, damit er in der Position ist und die Macht hat, dies tun zu können. Allein aus Gründen der Selbstreflektion würde es mich interessieren wie es ist viel Geld zu haben. Da mir auffiel, dass Geld Menschen wirklich verändern kann, und zwar zum Negativen. Allein deswegen würde ich gern wissen, wie es ist. Um zu schauen, ob ich mich wirklich so verhalten werde, wie ich mir jetzt, wo ich nicht steinreich bin, sicher bin, dass ich mich verhalten würde oder ob ich mir etwas vormache. Aus dem Grund allein würde ich es gern wissen. Also hätte ich viel Geld, dann fänd ich es unabdingbar mich erstmal in die Position zu versetzen, bzw. mit Hilfe des Geldes mich zu ermächtigen, alles anzuschaffen, um selbst zufrieden zu sein. Das wär aber gar ned viel. Denn man kann anderen erst helfen, wenn man sich selbst geholfen hat und sich in die Position gebracht hat. Ich bin niemand der Luxus braucht oder will. Ich glaube ich wär sogar ein sehr sparsamer Reicher. lol Ich würde einen Teil des Geldes anlegen wollen, damit es nie ausgeht. Außerdem würde ich meine jetzige Wohnung entweder untervermieten oder kündigen. Um dann in einem weit entfernten Land eine Art Selbstversorgerhof aufzubauen. Ich hab da auch schon so einige Länder im Kopf, die in Frage kämen. Auf diesem Selbstversorgerhof könnten sich Gleichgesinnte mir anschließen. Ich hätte da bestimmte Menschen im Kopf. Und dies hat damit zu tun, dass ich in gewisser Weise keine Familie mehr habe. Das wäre auch ein Weg eine Art Ersatzfamilie zu finden. Deswegen meine ich mit Gleichgesinnten vor allem solche Menschen, die selbst auch keine wirkliche Familie mehr haben. Ein altes Wohnmobil würde ich mir anschaffen und umbauen lassen, mit dem wir die Welt bereisen könnten. Und ich würde es lieben mich auf die Suche nach Menschen in abgelegenen Gegenden zu machen. So ganz weit entfernt von Tourismus und auf der ganzen Welt würde ich nach ihnen suchen. Erst Afrika, Asien , dann Mittel- und Südamerika. Ich würde gern so ganz anders lebende Kulturen kennen lernen. Auf dem Selbstversorgerhof läge aber erstmal meine Priorität. Und da würde ich am liebsten einen alten Hof aufkaufen, den ich umbauen würde. Genug Land müsste auch dabei sein. Außerdem denke ich gern drüber nach, wie ich die Welt in meinem Sinne ändern würde, wenn ich so viel Geld hätte das tun zu können. Bzw. nein.. das ist falsch. Denn es gibt bestimmt genug Leute, die sind mit allem zufrieden wie es ist. Ich würde niemals der ganzen Welt meine Idealvorstellung aufdrücken wollen, denn das was ich gut finde, finden andere vielleicht schrecklich? Deswegen würde ich beim Kauf des alten Hofes, um den Selbstversorgerhof zu realisieren, darauf achten, dass der auf einem riesigen Grundstück steht, und dass dieses riesige Grundstück selbst auch noch in einer riesigen unbebauten Wildnis steht, so dass ich notfalls noch Land dazukaufen könnte. Denn auf diesem Selbstversorgerhof würde ich Gleichgesinnte versammeln, die da auch leben können und dort würden wir unsere Idealvorstellung versuchen umzusetzen. Das ist natürlich ein langer Weg. Und vielleicht auch zum Scheitern verurteilt 😄, aber es wär bestimmt spannend das zu versuchen. Ich würde auf keinen Fall wollen, dass die Gleichgesinnten die dort leben mich als ihre Gönner verstehen. Ich fänd es selbstverständlich zu teilen. Alles gehört uns allen. Da wär natürlich wichtig, dass diese Gleichgesinnten absolut vertrauenswürdig sind. Hach ich denke da so gern drüber nach…ich hätte gern ein Hexenhäuschen. lol Ich liebe es Dinge selbst zu bauen und hab mir mal vorgestellt, dass ich es echt geil finden würde, wenn alles das ich besitze, ich mit meinen eigenen Händen erbaut hätte. Wir würden dort im Einklang mit der Natur leben. Für das Hexenhaus sollte am Besten ein alter riesiger Baum auf dem Grundstück sein, damit ich das Haus teils in diesen Baum und teils auch unterirdisch bauen kann aus so ca. 40x40cm großen Steinblöcken. Und die die dort mit mir leben hätten auch alle ihren eigenen Bereich indem sie tun könnten, was sie lieben zu tun. Jeder würde sich einbringen mit seinen Stärken. Am Besten wäre aber, wenn diese Gemeinschaft aus eher introvertierten Menschen besteht, so wie ich auch. Menschen, die auch gut mit sich allein sein können. Wichtig wäre außerdem, wenn ich dort so schnell wie möglich eine richtig gut ausgestattete Werkstatt einrichte. Sich über einen Selbstversorgerhof wirklich zu 100% selbst versorgen zu können, wär bestimmt eine große Herausforderung, aber man kann ja versuchen dem so nah wie möglich zu kommen. Irgendwie total Paradox wenn man mal so drüber nachdenkt. Wir sind schon so weit von der Natur entfernt, dass es heute das Schwierigste, ja eine regelrechte Herausforderung ist, im Einklang und allein von ihr zu leben. Diese Idee vom Selbstversorgerhof, die möchte ich ja wirklich versuchen umzusetzen. Ich bin mir sicher, das geht auch, ohne dass man jetzt groß Geld haben muss, wenn man kreativ ist. Wenn man Ideen hat, dann ist das schaffbar. Die Fantasie ist doch wirklich mit das Schönste am Menschen, ich liebe es mir solche Dinge vorzustellen und noch ganz andere. 😝

Selbst gemaltes Bild in Acryl, mit teils bei Nacht fluoreszierenden Bereichen. Titel: Hidden in Plain Sight - Who am I?
dekoratives Element
Wenn ich mir die Menschen ansehe, die auf der einen Seite ihren Reichtum zur Schau stellen und geradezu zelebrieren und dann auf der anderen Seite die ärmsten der Menschen in Ländern wie Burundi sehe, nee sorry, dann kann ich dem Geldsystem so gar nichts mehr abgewinnen, außer dass es Menschen gibt, die für den Wohlstand anderer vor Hunger sterben. Dann versteh ich auch nicht wie andere nicht mal mit übertrieben Viel zufrieden sein können.
Das Geldsystem setzt den Menschen die Pistole auf die Brust. Als ich anfing meine Mini-Brunnen, als eine Art Heilbrunnen zu bauen und ich mir die Menschen vorstellte, von denen ich mir wünschen würde, dass diese kleinen Heilbrunnen bei diesen landen werden, da wurde mir klar, dass das Geldsystem sogar eine Art Selbstschutz implementiert zu haben scheint. Denn wegen des Geldes, werden meine Brunnen, genau die, die sie am meisten brauchen können, wohl seltenst erreichen. Denn jemand der sich Dinge wie so einen Brunnen kaufen kann, dem kann es nicht so schlecht gehen. 
Geld steht zur physischen Freiheit in einem exponentiellen Verhältnis. Derjenige, der dem System maximal huldigt, ist maximal physisch frei: Wer dies nicht tut, hat die Arschkarte gezogen. Aber ich ziehe ja immer in Erwägung, dass das alles möglicherweise einen guten Grund hat Und es gibt Momente, da meine ich diesen Grund auch zu sehen und zu verstehen. Aber dann ist es wieder das Geld, weshalb ich anfange daran zu zweifeln.
dekoratives Element
Ich hab mich immer über folgendes gewundert, nämlich, dass man doch damit rechnen müsste, dass es auf einer so großen Welt, mit Milliarden von Menschen, zumindest mehrere, verschiedene Wege zu leben geben müsste.  Aber wenn es diese gibt, dann immer nur im sehr Kleinen oder als eine Art Touristenattraktion, aus der auch wieder Profit geschlagen wird. Ich hab mal eine Zeit lang versucht zu Tauschen um dieses mir leidige Thema Geld zu umgehen. Da war die Resonanz so vernichtend, dass es schlicht nicht umsetzbar war, ohne dass jeder Tausch ewig lang dauerte. Die Menschen leben auf der gesamten Welt doch sehr ähnlich und das fand ich immer seltsam. Außerdem fand ich immer seltsam, dass zumindest die Menschen, die ich kenne, sich da so gar keine Gedanken drüber machen, dass wir doch eigentlich Individuen sind, aber im Grunde wirklich wenig individuell leben, wegen dieses einen einzigen Systems, das die Welt in seinen Klauen hat. 
Ein System, das auch noch ständig die an den Pranger stellt, die dann doch mal versuchen eigene Wege zu gehen. Damit meine ich z.B., dass der Verfassungsschutz Deutschlands Selbstverwalter, neben anderen, als grundsätzlich gefährliche, argwöhnisch zu betrachtende Menschen darstellt. Dabei sollte man erstmal davon ausgehen, dass das Menschen sind, die sich vom System emanzipieren wollen. Das ist eben etwas, das mich auch schon wieder misstrauisch macht, weil dieses System dies anscheinend so gar nicht akzeptieren will.
dekoratives Element

„Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

dekoratives Element
Aus dem, aber auch anderen Gründen würde ich unheimlich gern versuchen, wie oben schon erwähnt, einen Selbstversorgerhof aufzubauen. Auf dem mehrere Menschen in einer Art Mehrgenerationen-Projekt zusammen leben. So wie ich mir diesen vorstelle, hätte dieser Selbstversorgerhof sogar einen sozialen Aspekt. Solltest Du Dich für diese Idee interessieren, dann findest Du die Vorstellung dieser Idee bald hier. 
Wenn es stimmt, was ich vermute, und das System ist wie es ist, weil es nämlich mit dem folgenden Zitat aus Goethes Faust zu tun hat, dann könnte ich mit ihm leben, wenn es auch denen einen Ausweg bietet, die das System selbst und bestimmte andere Dinge, die es mit sich bringt, nicht mehr brauchen, eben weil sie bestimmte Dinge erkannt haben. In dem Fall wäre es sogar absolut genial. In dem Fall wäre es nichts als wahre Güte und Gnade und in gewisser Weise sogar eine Notwendigkeit. Nämlich für jene, die die Fremdbestimmung als die wahre Freiheit begreifen.
dekoratives Element

Ich bin ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Johann Wolfgang von Goethe
dekoratives Element
Keine Kommentare vorhanden.
dekoratives Element

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert